Warum Bar-Mats in jeder Werbelinie überzeugen
Individuelle Bar-Mats mit Logos tun mehr als nur Kondenswasser aufzusaugen. Sie befinden sich direkt vor den Kunden während der gesamten Dauer eines Getränks – ein Vorteil, den Flyer oder Plakate so nicht bieten. Ein gut gestalteter Bar-Mat wird Teil der Atmosphäre, fungiert aber zugleich als kleine Werbefläche, die nicht nach wenigen Sekunden verschwindet. Werbeartikel wirken am besten, wenn sie so nützlich sind, dass man sie behält – und genau das sind Bar-Mats.
Der Hauptgrund dafür, dass diese Artikel gut abschneiden, ist die wiederholte Exposition. Ein Kunde kann während eines Besuchs mehrmals kurz darauf blicken, und Barkeeper greifen ständig danach. Dieser wiederholte Kontakt schafft Vertrautheit, ohne wie eine Werbebotschaft zu wirken. Da die Unterlage funktional ist, wird die Botschaft nicht ausgeblendet – im Gegensatz zu einer Bildschirmwerbung.
Was einen guten Logodruck von einem vergesslichen unterscheidet
Ein Logo auf einer Barunterlage muss Feuchtigkeit, Glasringe, Reinigungsmittel und gelegentliche Stürze überstehen. Das bedeutet, dass das Motiv einfach genug sein muss, um auch nass noch lesbar zu bleiben. Dünne Linien, winziger Text und Farbkombinationen mit geringem Kontrast verschwinden oft unter einem Glas. Layouts mit hohem Kontrast und einer begrenzten Farbpalette halten in der Regel besser.
Die Positionierung des Logos ist ebenfalls wichtig. Ein zentriertes Motiv wirkt gut auf quadratischen Unterlagen, doch bei rechteckigen Stabmatten sieht das Logo oft besser aus, wenn es nahe jedem Ende wiederholt wird. So bleibt die Botschaft auch dann sichtbar, wenn Gläser die Mitte bedecken. Gestalter sollten das wichtigste Element von der Stelle fernhalten, an der Barkeeper normalerweise mit den Daumen aufliegen oder an der Glasränder am stärksten scheuern.
Materialauswahl, die unter realen Barbedingungen hält
Die meisten Werbe-Barunterlagen bestehen aus Gummi, PVC oder einer Kombination beider Materialien. Gummi bietet ein weiches Gefühl und guten Halt auf nassen Theken. PVC nimmt detailliertere Drucke leichter auf und lässt sich in lebendigeren Farben herstellen. Die nachstehende Tabelle zeigt, wie sich diese Optionen in typischen Barumgebungen vergleichen.
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Material |
Druckdetail |
Haftung auf nassen Flächen |
Haltbarkeit |
Typischer Gebrauch |
|
Naturkautschuk |
- Einigermaßen |
Hoch |
Gut |
High-End-Bars, Hotels |
|
PVC |
Hoch |
Mittel |
Gut |
Markenbezogene Werbeaktionen, Events |
|
Gummi-Mischung |
Mittel |
Hoch |
Sehr gut. |
Gut besuchte Pubs, Außenbars |
Die Auswahl sollte sich an der tatsächlichen Einsatzumgebung orientieren. Eine Bar, die Matte häufig abwischt und aggressive Desinfektionsmittel verwendet, bevorzugt möglicherweise eine Gummimischung. Eine Marke, die klare, fotografieähnliche Motive wünscht, entscheidet sich wahrscheinlich eher für PVC.
Das Motiv richtig gestalten – ohne es zu überkomplizieren
Es ist verlockend, jeden verfügbaren Quadratzentimeter mit Farbe zu füllen, doch Zurückhaltung führt meist zu besserer Lesbarkeit. Ein einziges starkes Logo, eine Akzentfarbe und gegebenenfalls ein kurzer Slogan reichen aus. Hat das Design zu viele Elemente, wirkt die Matte bereits aus drei Fuß Entfernung unruhig. Die besten Werbe-Bar-Matten sind selbst bei gedämpfter Bar-Beleuchtung deutlich lesbar.
Auch die Dateivorbereitung beeinflusst das Endergebnis. Vektorbasierte Grafiken halten Kanten scharf – besonders wichtig bei feinen Details oder Schriftzügen auf der Matte. Ein Design, das auf dem Bildschirm sauber aussieht, kann bei der Produktion unscharf werden, wenn die Quelldatei eine niedrige Auflösung hat. Vor Produktionsbeginn sollten Lieferanten daher stets um eine digitale Proof-Version gebeten werden.
Platzierung und Sichtbarkeit in einem belebten Raum
Wo die Matte auf der Theke liegt, beeinflusst, wie oft sie bemerkt wird. Matten, die an der Hauptthekenleiste platziert sind, erhalten die meiste Aufmerksamkeit, während solche, die nahe am Servicebereich gestapelt sind, möglicherweise nie gesehen werden. Barkeeper wechseln Matten im Laufe einer Schicht oft, daher sollte das Logo nicht von einer einzigen idealen Ausrichtung abhängen.
Einige Lokalitäten verwenden Werbematten ausschließlich während Events oder saisonaler Kampagnen. Dieser Ansatz funktioniert gut, weil er ein Gefühl von Frische vermittelt. Andere nutzen das ganze Jahr über eine Standardmatte. Unabhängig davon sollte die Matte stets optisch sauber wirken. Ein abgenutztes oder fleckiges Logo vermittelt das genaue Gegenteil dessen, was die Marke beabsichtigt.
Bestellen, ohne die Gestaltungskontrolle zu verlieren
Großbestellungen für individuelle Bar-Matten umfassen in der Regel mehrere Entscheidungen hinsichtlich Dicke, Kantenfinish und Verpackung. Eine zu dünne Matte kann sich an den Rändern wellen, während eine sehr dicke Matte möglicherweise nicht auf jeder Thekenoberfläche eben liegt. Der beste Ansatz besteht darin, das Produkt an das Lokal anzupassen – nicht am niedrigsten Preis.
Während eines Projekts für eine regionale Brauereigruppe war das Hauptproblem nicht das Logo selbst, sondern die Abnutzung der Kanten durch Glasringe. Das Produktionsteam passte das Kantendesign an und wechselte zu einer etwas festeren Materialmischung. Diese Änderung hielt die Matten über eine längere Saison frisch, ohne das Design zu komplizieren. Das Team von Dotcom übernimmt häufig ähnliche Anpassungen unter besonderer Berücksichtigung der Druckschärfe und der Materialkonsistenz.
Inhaltsverzeichnis
- Warum Bar-Mats in jeder Werbelinie überzeugen
- Was einen guten Logodruck von einem vergesslichen unterscheidet
- Materialauswahl, die unter realen Barbedingungen hält
- Das Motiv richtig gestalten – ohne es zu überkomplizieren
- Platzierung und Sichtbarkeit in einem belebten Raum
- Bestellen, ohne die Gestaltungskontrolle zu verlieren